DARLING ICH BIN IM INDOORGARDEN!

Worte Jürgen Hofmann Bilder Stefan Randlkofer, Rotofarm

Der Megatrend Urban Farming beschert uns auch in der kalten, finsteren Jahreszeit intelligente Microgreen-Devices für den Innenraum. Ganz vorne dabei ist die Domestizierung der boomenden erdlosen Hydroponik.

Erde war gestern. Das heutige Zauberwort lautet Hydroponik: Anbau von Pflanzen ohne Erde. Zur Erinnerung: Wir reden beim Thema Indoor-Humus von keinem nostalgisch eingetopften, eindeutig positiv besetzten Grundsubstrat des Wohnens. Sondern schon auch vom mal klebrigen, mal krümeligen Störfaktor in Blumentöpfen, dem natürlichen Feind jedes Teppich- und Sofa-Milieus. Erde ist gut für: Friedhöfe, Bauern, Regenwürmer, altmodische Karotten. Erde gehört: zwar uns allen, aber am besten sich selbst und hoffentlich Amazoniens Indigenen. Wer aber auf der Höhe der Zeit, und vor allem: in der eigenen Küche Vertical Farming betreiben möchte, ist mit dem Einbaugarten auf Hydroponic-Basis um Schnittlauchlängen besser dran. Das betrifft heuer erstmals mehr als die Hälfte der Menschheit – denn seit 2019 leben mehr Menschen in Städten als am tendenziell Erdreich-affineren Land.

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Artikel aus MUTBOARD & VOGEL Ausgabe Vier, Seite 88 – 91

KONTRASTE

JUNG | RED.VERTORIAL

Schwarz hat viele Facetten. Weiß auch. In der Mode ebenso wie in der Architektur und im Interior Design, ob Ton-in-Ton mit der Wandgestaltung oder für akzentuierende Kontraste. Diese Eleganz schaffen die Lösungen des Herstellers JUNG mit ausgewählten Schalterdesigns „Made in Germany“.

Seit Jahrzehnten stellt JUNG puristisch gestaltete Schalter her, mit besonderem Know-how in der Materialverarbeitung. Der Traditionsbetrieb ist Pionier in Sachen moderne Gebäudetechnik.

NACHHALTIG IN ENTWICKLUNG UND PRODUKTION SOWIE ALS PARTNER

Seit jeher werden die Produkte ausschließlich in Deutschland gefertigt und tragen weltweit zu besonderen Interieurs bei. Erzeugnisse von JUNG gewähren höchsten Komfort und bieten mehr Sicherheit und Effizienz. Hinzu kommt das Ziel, eine langlebige Architektur zu ermöglichen sowie Wege in hybride und zukunftsfähige Lebens-, Wohn- und Arbeitslandschaften zu schaffen. Langfristige Geschäftsbeziehungen mit lokalen und deutschlandweiten Zulieferern fungieren dafür als stabiles Fundament.

Lösungen von JUNG verbinden Gebäudetechnik und ästhetisches Design „Made in Germany”.

Eine enge Partnerschaft zu Architekten und Planern forciert JUNG durch zahlreiche Kooperationen, Förderungen sowie international etablierte Veranstaltungen, wie die JUNG-Architekturgespräche. Die Vision: Seinen Partnern eine Plattform für aktuelle Architektur-Diskurse zu bieten. Regelmäßig erweitert JUNG seine Materiallinien und führt sein ästhetisches Design konsequent fort. Neue Schalterdesigns in matten Farbtönen bieten ansprechende Produkte für zeitgemäßes Wohnen.

GRAPHITSCHWARZ UND SCHNEEWEISS

Ein Highlight sind minimalistisch gestaltete Schalter mit samtener Haptik und matter Optik in den Farbtönen Graphitschwarz und Schneeweiß. Eleganter geht es kaum. Die lackierten LS 990-Schalter, -Steckdosen und -Tastsensoren unterstreichen vor allem klare Interior-Konzepte. Sie lassen sich bestens für einen Farb- oder Materialkontrast einsetzen.

Besonders edel wirken matte schwarze Wände mit dem JUNG-Schalterklassiker LS 990 in Graphitschwarz. Strahlend weiße Wände hingegen sorgen optisch für eine offene und ruhige Atmosphäre, zum Beispiel mit dem beständigen LS 990-Produkt in mattem Schneeweiß. Die zeitlosen Klassiker gibt es von konventionell bis Smart Home, mit über 300 Anwendungen. Jedem das Seine. Neben dem Designklassiker LS 990 stehen die Varianten LS Zero und LS Cube in den neuen Farben zur Verfügung. In der Serie A bietet JUNG die matten Oberflächen in den modernen Programmen A 550 und A FLOW an. Ob geradlinige Form, mit oder ohne Schattenfuge oder mit leicht abgerundeten Kanten, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. jung.de

AUF ZUR NEUEN HÖCHSTFORM

Alle Linien verwenden leistungsstarke Funktionsmaterialien und sind auf das klassische Skifahren ausgerichtet.
HEADSPORTSWEAR | RED.VERTORIAL

Das optimale Zusammenspiel von Design, Funktion und Material verspricht einen perfekten Start in die neue Skisaison. HEAD Sportswear vereint das in seiner aktuellen Winter-Kollektion. Leistungsstarke Funktionsmaterialien rücken immer mehr in den Vordergrund. Der Sportartikelhersteller HEAD hat eigene Technologien entwickelt, die besonders bei Jacken und Hosen zum Einsatz kommen. Membranen und Mikrofasern stehen dabei im Mittelpunkt. Egal, welches Wetter vorherrscht und wie wild die Abfahrt ist, die Intelligent Apparel Membrane (IAM Membrane) schafft es, die Wärme nach innen und die Feuchtigkeit nach außen abzutransportieren. Der Körper bleibt dank der wasserabweisenden und hoch atmungsaktiven Membrane trocken. Ebenso wird dem Tragekomfort von Sportbekleidung das höchste Augenmerk geschenkt. Dank Hochleistungsmikrofasern, den sogenannten Moisture Transfer Microfibre (MXM), wird der Schweiß an die Oberfläche des Materials abtransportiert, wo er effizient verdunsten kann. Es entsteht ein angenehmer Kühleffekt und das Material trocknet schneller. Darüber hinaus verarbeitet der Sportartikelhersteller noch weitere hochwertige Materialien bekannter Hersteller – ob ein besonders dünnes und leichtgewichtiges Isolationsmaterial von PrimaLoft oder Fleecematerialien von Pontetorto, die besonders warm und strapazierfähig sind, um nur einige zu nennen.

Alle Linien verwenden leistungsstarke Funktionsmaterialien und sind auf das klassische Skifahren ausgerichtet. Highlight in diesem Winter ist die „Legacy Line“ (l.), die HEAD Sportswear und Abfahrts-Ikone Lindsey Vonn gemeinsam entwickelt haben. Die edle Damen Skiwear-Linie ist angelehnt an den Stil der 70er und besticht durch hautenge Jet Pants aus hochtechnischem Schoeller-Softshell, die zu voluminösen Daunenjacken oder Cashmere-Merino-Pullovern kombiniert werden. Die „Rebels Line“ (r.) bringt den lässigen Biker-Style auf die Piste. Leuchtende Farben, abstrakte Allover-Prints und technischer Materialmix geben den Ton an. Die „Race Line“ (M.) wendet sich an ambitionierte Skirennfahrer und bietet mit Rennanzügen, Slalom Pants, wärmenden Jacken sowie zusätzlich Regenmänteln alles, was man – bei jeder Wetterlage – auf der Piste benötigt.

Was bei der neuen Winterkollektion deutlich zu spüren ist, sind die Zeit und das Know-how in jedem einzelnen Stück – die Entwicklung hat rund zweieinhalb Jahre gedauert. In intensiven Testphasen unter realen Bedingungen wurden neue Features und Materialien auf ihre Performance geprüft. Jetzt muss nur noch der Schnee kommen!

ALGENTEPPICH UND ANANASLEDER

Worte Jürgen Hofmann Bilder Hersteller

Diese Rohstoffquellen sprudeln sauber und noch fast im Geheimen. Wie ambitionierte Öko-Designer die Werkstoffe der Natur soeben neu entdecken.

Das Schöne an dieser Arbeit ist der besondere Duft. Nienke Hoogvliet genießt ihn seit ihrer Kindheit, die sie an guten Tagen am Atlantik verbrachte. Zwischen glitschigen Kelp-
feldern und quietschgrünen Meeresperücken, die zweimal täglich frisch gespült wurden. Denn das Spiel von Ebbe und Flut gehörte zu solchen Sonntagen dazu. Heute ist Nienke Hoogvliet Designerin, mit Sitz im niederländischen Delft. Aber losgelassen hat sie die Welt der Algen deswegen nicht. Ganz im Gegenteil: Zwei Jahre vertiefte sie sich in dieses Thema, untersuchte die Veränderung der pflanzlichen Strukturen bei unterschiedlichen Temperaturen, trocknete Algen und verarbeitete sie weiter, setzte sie unterschiedlichen chemischen und physikalischen Prozessen aus. Und das nicht bloß bei einer Algenspezies, sondern bei vielen. Dazu muss man wissen: Algen sind nicht bloß glibberiges Zeug, das Küstenbewohner weltweit mehr oder weniger begeistert wegfuttern. Es sind zugleich jene Organismen, die geschätzte 75 Prozent des gesamten Sauerstoffs generieren. Nienke taufte ihr Projekt „Sea Me“. Die Resultate, die sie dabei erzielte, können sich sehen lassen. Und nicht nur in Captain Nemos Unterwasser-Suite.

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Artikel aus MUTBOARD & VOGEL Ausgabe Eins, Seite 59 – 65

AUTONOMES FAHREN ODER – DER ALBTRAUM DES MACHOS

Worte Ulrich Büttner Bild 123rf.com/alphaspirit

In der Diskussion um die Zukunft des Autofahrens wird gern übersehen, dass zumal das sportliche Fahren am wenigsten damit zu tun hat, um von A nach B zu gelangen. 

Zwar lernen wir zuerst das Laufen, doch so ein laut polterndes Gefährt auf vier harten Plastikrädern gibt es dann schon zum dritten Geburtstag. Und wenn man es nicht besser wüsste, hielte man alle Dreijährigen auf so einem „Auto“ für grob bewegungsgestört. Darauf kommt es aber nicht an. Wichtig sind allein die Begriffe „Auto“ und „Lenkrad“ und „fahren“ bzw. „schneller fahren“. Diese heilige Dreifaltigkeit der unbelebten Welt prägt sich sogleich nach den zentralen Begriffen der belebten Welt, also nach Mama, Papa, Oma und Wauwau, ein. Und was man zuerst lernt, vergisst man nur schwer; es ist eine sichere Basis fürs ganze Leben.

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Artikel aus MUTBOARD & VOGEL Ausgabe Drei, Seite 71

AUSGABE FÜNF

Für uns alle haben die letzten Tage und Wochen sehr drastisch gezeigt, wie rasch sich unsere „normalen“ Leben ändern können. Auch für uns hier hat sich viel geändert: Verlässliche Partner sind gezwungen Veranstaltungen abzusagen, Buchungen wurden storniert und ein schon fast in Druck befindliches Heft wurde mehrfach umgeplant … Nach reiflicher Überlegung, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Ausgabe Fünf – wie geplant, aber doch etwas verändert – erscheinen zu lassen. Wir denken, dass es gerade in schwierigen Zeiten eine der wichtigsten Aufgaben von Medien ist, durch ihr Tun etwas Normalität in einen angespannten Alltag zu bringen. MUTBOARD & VOGEL ist von Anfang an, der Information seiner Leser verpflichtet und daran halten wir, besonders in schwierigen Zeiten, fest!
Ein Tipp: Tauchen Sie mit der nwP virtual-APP in die “erweiterte Realität” ein, um mehr Augmented Reality-Erlebnisse anzusehen. Das App-Zeichen in der Printausgabe führt Sie weiter.

LESENSWERT! Mit diesen Inhalten:

AUSGESPROCHEN von Chefredakteurin Anna M. Del Medico

Zurück in die Zukunft

Chefredakteurin Anna Del Medico

LIEBE LESERINNEN UND LESER!
„Better Future“ ist der Programmfokus des Designmonat Graz, der ab dem 8. Mai das Leistungsspektrum der Designszene einen Monat lang in den Mittelpunkt rückt und regionale, nationale und internationale Vernetzung forciert. „Das globale Unbehagen steigt. Gewissheiten schmelzen wie polare Eisberge.

Der Planet steht auf dem Prüfstand und die Menschheit am Rande des Treibhauses. Der Klimawandel stellt die Zivilisation vor ihre bislang größte Herausforderung“, heißt es seitens der Veranstalter einführend zur Wahl des Schwerpunktthemas. In einer Aussendung wird weiter ausgeführt: „‚Better Future‘, also eine Zukunft, die besser sein soll als die düsteren Prognosen, erfordert eine radikale Umkehr …“. Und ab diesem Punkt könnte es sperrig werden. Jeder Mensch kann sich eine (noch) bessere Zukunft vorstellen. Ja, er wünscht sie sich. Und wenn Design dazu etwas beitragen kann, bitte, her mit den „perfekten“ Lösungen. Andererseits verliert man große Teile der Gesellschaft, wenn mit Szenarien gearbeitet wird, die auf Schuldgefühle und Verbote hinauslaufen. Menschen tendieren dazu, Gedanken, die sie zu sehr belasten, zu verdrängen. Ich denke, dass ich hier keinesfalls falsch liege, wenn ich es als zielführender erachte, die unterschiedlichen Wege, die in eine „Better Future“ führen können, als eine Chance zu definieren, die sich auch in kleinen Schritten bewältigen lässt. In diesem Sinn erwarte ich – und, wie ich überzeugt bin, auch Sie, liebe Leserinnen und Leser – mit großer Spannung die Beiträge der Designerinnen und Designer, die anlässlich des Designmonat Graz gezeigt werden. Und eine möglichst breite Diskussion. Ausstellungen, Vorträge, Workshops, Präsentationen und Führungen bieten dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten.

In dieser Ausgabe von MUTBOARD & VOGEL finden Sie noch weitere spannende Beiträge, die sich mit dem genannten Thema auseinandersetzen. Jürgen Hoff mann analysiert ab Seite 48 den Umgang von Designern, Architekten und Herstellern mit extremen Wetterphänomenen. Susanne Karr stellt ab Seite 58 das österreichische Designduo Katharina Mischer und Thomas Traxler vor. Und präsentiert Ihnen unter anderem eine faszinierende und detailreiche Installation der beiden Kreativen, die Sie ins Reich der Käfer und Nachtfalter entführt … Und ich darf Sie noch auf einen weiteren Beitrag der Kollegin ab Seite 16 hinweisen. Er führte Susanne Karr in die Weststeiermark zu Alice Stori Liechtenstein. Die gebürtige Italienerin, die selbst Design und Architektur in Mailand und Barcelona studierte, hat in ihrer neuen Heimat auf Schloss Hollenegg eine außergewöhnliche Designadresse ins Leben gerufen. Mit Schloss Hollenegg Design macht Alice Stori Liechtenstein es möglich, dass „Designer aus den verschiedensten Weltgegenden eine gewisse Zeit im Schloss ihren Ideen und Träumen nachspüren und sie Realität werden lassen“. Dieses Jahr lautet das Thema dieser weltweit wohl ziemlich einzigartigen Residency für Designer „Walden“. Präsentiert werden die Ergebnisse in einer Design-Ausstellung, die ein Stück Wildnis in unseren Alltag bringt. Sie ist vom 9. bis 31. Mai geöffnet. Machen Sie sich doch auf den Weg nach Schloss Hollenegg. Sie werden begeistert sein. Versprochen!
Ihre
Anna M. Del Medico

STEIRERTEAMS ARE VERY GOOD

Worte Sonja Gerstl Bilder Creative Industries Styria, Parkside, Innocad, Bongfish

Creative Industries tragen entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg der Steiermark bei. Mit Wachstumsraten von rund zehn Prozent stellen sie zudem auch Österreichs Gesamtwirtschaft in den Schatten.

RAINER MUTSCH – ALVA
Der Industriedesigner Rainer Mutsch gehört zu den erfolgreichsten Gestaltern des Landes. Für das schwedische Unternehmen Karl Andersson & Söner entwickelte er das brandneue Regalsystem „Alva“. AR-Inhalte im Designmagazin!

EIN DESIGN-SCHLOSS IM WALD

Worte Susanne Karr

Alice Stori Liechtenstein verwandelt mit einem einzigartigen Konzept das in der Weststeiermark gelegene Renaissanceschloss Hollenegg erfolgreich in einen Hotspot für junges, aufstrebendes Design.

KREATIVITÄT JENSEITS DER KÜCHE

Worte Uta Abendroth

Internationale Spitzenköche betätigen sich als Designer, im Alleingang oder mit Kreativen, und gestalten einen zeitgemäßen Look für ihre Tafeln.

BLICKWINKEL

Worte Ulrich Büttner Bild LC7/Charlotte Perriand/Cassina

Zwischen Selbstversuch und Statement. Architekten lieben Stühle. Verspricht die erfolgreiche Marktpräsenz eines eigenen Modells doch einen höheren Rang im Olymp der Kreativen.

MEHR FARBE

Worte Uta Abendroth Bilder Studio Besau Marguerre

Farbigkeit muss nicht unbedingt bunt sein und Nachhaltigkeit sollte viel mehr als ein Trend sein: Eva Marguerre und Marcel Besau, die 2011 ihr Studio in Hamburg gründeten, prägen seit Jahren die Designszene mit ausgesprochen abwechslungsreichen Entwürfen. Ein Gespräch über Nuancen, Materialien und das berühmte „Weniger ist mehr“.

GREEN IS THE NEW BLACK

Worte Susanne Karr Bilder Eilersen, Cane-linefachheit

Im Gespräch die beiden beiden CEOs, Juul Eilersen und Brian Djernes, des dänischen Premiumherstellers Eilersen und Cane-line. Gibt es einen offensichtlichen Wendepunkt im Luxussektor – die Rückkehr zu mehr Einfachheit?

KATASTROPHAL GUT

Worte Jürgen Hoffmann Bilder BIG-Bjarke-Ingels-Group, Laurent de carniere, Morten Jerichau, EControl-Glas/Digiword.tv, Architect Koen Olthuis – Waterstudio.NL and Dutch Docklands

Steigende Wasserspiegel, unerwarteter Starkregen, Stürme mit steilen Windspitzen. Die Klimakrise rüttelt an Häusern und Städten und verlangt auch nach neuen gestalterischen Antworten. Wie extreme Wetterphänomene Designer, Architekten und Hersteller zu innovativen Lösungen treiben.

UPSTART!

Worte Anna M. Del Medico Bilder Verlag Gestalten

Der Berliner Verlag Gestalten und die Autorin Anna Sinofzik sind die Herausgeber einer bemerkenswerten Publikation: Upstart! Das Buch zeigt auf bemerkenswerte Weise, wie Start-ups und Kleinunternehmen mit ganzheitlichem Design noch erfolgreicher sind.
AR-Inhalte im Designmagazin!

DIE POESIE DER DATEN

Worte Susanne Karr Bilder mischer‘traxler mit Relumine Lamp, Smithonian Institution

Es gibt viele Gründe, warum man die beiden österreichischen Designer Katharina Mischer und Thomas Traxler kennen sollte. Sie entwickeln einzigartige Designobjekte, Möbel, Prozesse und Installationen. Und überraschen stets mit Poesie, Humor und Visionärem.

BRÜCKENBAUER ÜBER DEM DATENFLUSS

Worte Jürgen Hoffmann Bilder Wang & Söderström, Mishael Phillip, Beata Cervin

Die schwedischen Designer Wang & Söderström konzentrieren sich auf die zunehmend verschwimmenden Trennlinien zwischen organischer Realität und digitalen Prozessen, mixen vertraute Strukturen und fantastische Auswüchse und entdecken die algorithmische Schönheit der Welt.

ECHTECK, DREIECK, KREIS

Worte Maik Novotny Bilder Adolf Bereuter, David Schreyer

Drei Häuser im Westen Österreichs interpretieren das Archaische neu, mit Respekt vor dem Ort, an dem sie
stehen. Simple Häuser nach außen. Reichtum im Inneren.

KLARTEXT
Der finnische Architekt, Stadtplaner und Möbeldesigner Alvar Aalto über Architektur und Menschlichkeit.

WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN:

JOSEPH BINDER AWARD

MISSION POSSIBLE: WAS DESIGN, NEWCOMER UND DIE WIRTSCHAFT GEMEINSAM HABEN

Presseinformation, 21. November 2019

Die Präsentation der vierten Ausgabe des einzigen österreichischen Designmagazin MUTBOARD & VOGEL war der Rahmen für eine spannende Präsentation in der New Design University (NDU) in St. Pölten. Mit dabei das NDU-Siegerprojekt rund um den „Altstadt-Vienna-Design-Preis“, ein Erfahrungsbericht über die Berlin Students Edition von MUTBOARD UND VOGEL sowie ein Kurztalk über den Schulterschluss zwischen Design, Wirtschaft und Ausbildung in Österreich mit führenden Persönlichkeiten.

MUTBOARD & VOGEL, das einzige österreichische Designmagazin erschien bereits zum vierten Mal. Grund genug für das Team rund um Herausgeberin Barbara Niederschick, dies in einem speziellen Rahmen zu präsentieren, an der NDU in St. Pölten. Das Magazin schließt die Marktlücke für Menschen, die ein umfassendes Verständnis für Design in sich tragen. Das Designmagazin erzählt Geschichten von Objekten, Konzepten, Prozessen und zeigt die Hintergründe und das Spannungsfeld von Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Design auf. Das österreichische Produkt begeistert Kreative, Gestalter und Unternehmen gleichermaßen.

Im Rahmen der Präsentation stellte Mag.arch. Christine Schwaiger, MA (RCA) das NDU-Projekt „Boutique Hotel Altstadt Vienna“ vor, bei dem die Studierende Anna Schmiderer den ersten Platz des Altstadt-Vienna-Design-Preises errang. Ihr Konzept „die Lust der Inszenierung“ soll bis 2020 realisiert werden. Das Masterstudium Innenarchitektur & visuelle Kommunikation verbindet architektonische Lösungen mit grafischer Gestaltung.

MUTBOARD & Vogel „Students Edition“ und Sonderausgaben

Das Team von MUTBOARD & VOGEL berichtet über ihr „Berlin-Projekt“. Artdirektor Max Niederschick und Sabine Wolfram reisten nach Berlin, um mit Studierenden aus Deutschland, Polen, Litauen und Israel an der design akademie berlin innerhalb von drei Tagen eine Sonderausgabe des Designmagazins MUTBOARD & VOGEL zu produzieren. Der passenden Rahmen dafür war die Berlin Design Week 2019. Die „Students Edition“ wurde zudem vor Ort gedruckt und über regionale Partner vertrieben. Die größte Herausforderung dabei, der Zeitfaktor. Die angehenden Designer konnten in den intensiven Praxistagen umfassend über gestalterische und technische Eigenheiten während einer Magazinproduktion Erfahrungen sammeln.

Geplant ist, jedes Jahr zumindest eine Sonderausgabe von MUTBOARD & VOGEL in Angriff zu nehmen. Gerade mit einem Special-Interest-Magazin auf hohem Niveau und einer auf die Zielgruppe zugeschnittene Auflage, können geniale Aktionen mit Veranstaltern und anderen Wirtschaftspartnern gesetzt werden. Sinn und Zweck der Sonderausgaben ist es, interessante Themen und Schwerpunkte anders in Szene zu setzen und die dazu gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Relevanz mit den Partnern herauszustreichen.

Sinn und Zweck der Sonderausgaben ist es, interessante Themen und Schwerpunkte anders in Szene zu setzen und die dazu gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Relevanz mit den Partnern herauszustreichen. Es wird dabei ein ein stimmiges Gesamtkonzept designt und damit Gewichtung und Raum für Themenschwerpunkte und Aktionen geschaffen, welche in den laufenden Ausgaben keinen Platz finden. Hinzu kommt: Bei den Präsentationen der laufenden Ausgaben werden eigene Konzepte erstellt, damit jeder Besucher und jeder Wirtschaftspartner einen optimalen Nutzen und ein erinnerbares Erlebnis generiert.

Kurztalk und Gemeinsamkeiten

Im Kurztalk „Mission possible: Was Design, Newcomer und die Wirtschaft gemeinsam haben“ arbeiteten Wirtschaftskammerpräsidentin BR KommR Präsidentin Zwazl, NDU-Rektor Prof. Dr. Herbert Grüner und Herausgeberin Barbara Niederschick die Gemeinsamkeiten heraus. Sie waren sich einig, dass es wichtig ist, den Designnachwuchs zu fördern, denn die Wirtschaft braucht hervorragend ausgebildete Kreative, die etwas von der Praxis und den Anforderungen von Unternehmen verstehen. Aus ihrer Sicht geht es darum, Newcomer zu ermutigen bei realen Projekten mitzuwirken und ihnen im Rahmen dessen, ein fachkundiges Gegenüber zu sein. Andererseits kann die Wirtschaft dafür den passenden Rahmen geben. Sie erhält im Gegenzug Inspiration, neue Idee und mögliche Fachkräfte für die Zukunft.

Augmented Reality

„Es ist uns wichtig, Wissen weiterzugeben und das Handwerk „Design“ zu forcieren. Hinzu kommt die Verschränkung von Print und Online, die wir in Form vom Augmented Reality realisieren. Mit der eigens entwickelten nwP-virtual APP, kann der Leser in MUTBOARD & VOGEL in die digitale Welt des Designmagazins eintauchen, die sie vorstellte“ ist sich Herausgeberin Barbara Niederschick sicher. Anhand von Hotspots in der Aula der NDU gab es verschiedenen multimedialen Premiumcontent direkt über das Smartphone oder Tablet abzurufen sowie die Möglichkeit NDU-Projekte anzusehen.

Alle Fotos zur rechte- und honorarfreien Verwendung.
Credit: ©Josef Bollwein | www.flashface.com

AUSGABE VIER

Die vierte Ausgabe von MUTBOARD & VOGEL hält wieder besondere und ausgewählte Geschichten für Sie bereit. Nutzen Sie die nwP virtual-APP, um mehr Augmented Reality-Erlebnisse anzusehen. Das App-Zeichen in der Printausgabe führt Sie weiter.

LESENSWERT! Mit diesen Inhalten:

AUSGESPROCHEN von Chefredakteurin Anna M. Del Medico

Zurück in die Zukunft

Chefredakteurin Anna Del Medico

LIEBE LESERINNEN UND LESER!
Wir leben in einer Zeit, in der das Machen von Magazinen eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Im Printbereich, von dessen Zukunft wir überzeugt sind, und auch digital. Hier hat Herausgeberin Barbara Niederschick ihr Wissen mit großem Engagement tief in unser Team hineingetragen. Und verankert.

Wir stehen sozusagen immer mit einem Fuß im Heute und mit dem zweiten bereits im Morgen. Zurück in die Zukunft kann als Motto gelten und unterschiedlich gelesen und interpretiert werden. In der vorliegenden Ausgabe von MUTBOARD & VOGEL finden sich dazu spannende Beiträge. So beschäftigt sich Susanne Karr in ihrem Beitrag über Biomimikry mit „Zaubermaterialien“, deren phänomenale Eigenschaften zum Teil vor Jahrmillionen entstanden. Im Tier und Pflanzenreich. Der angesprochene Forschungsbereich verbindet Design, Architektur, Technik, Biologie und Medizin miteinander – für ein verbessertes Design. Doch Biomimikry zeigt auch soziale Aspekte auf. Um zu erfahren, welche und wie spannend es in Zukunft noch werden wird, sollten Sie unbedingt den Beitrag der Kollegin lesen.

Ganz anders und doch vergleichbar interpretierten die Planer des Architekturbüros kooo Architects das Motto. Das verstädterte China entdeckt sein Land wieder und versucht mit sanftem Tourismus verlassene Dörfer wieder zu beleben. Wer jetzt an hierzulande übliche Bettenburgen denkt, irrt gewaltig. Die japanischen Architekten Shinya und Ayaka Kojima, in urbaner Architektur bereits höchst erfolgreich, gestalteten ein kleines Hotel, bestehend aus sechs Häusern, oder besser gesagt, einen archaischen Raum, der es mühelos schafft, Menschen zur Ruhe kommen zu lassen. Maik Novotny, der die Geschichte für MUTBOARD & VOGEL recherchierte und schrieb, kommt zum Schluss: Das Ergebnis „ist ein panasiatischer Glücksfall. … Und, wer weiß, vielleicht zieht sogar der eine oder andre von ihnen (moderne Chinesen) wieder zurück aufs Land. Denn die Seele Chinas, so lautet das Sprichwort, wohnt in den Dörfern.“ Das hat Zukunft. Nicht nur in China.

Keineswegs zurück, sondern vielmehr mit einem Blick für das Heute und einem Zwinkern für Zukünftiges beschäftigten sich Sabine Wolfram und Art Director Max Niederschick. Die beiden leiteten an der design akademie berlin, im Rahmen der Berlin Design Week 2019, einen Workshop. Das Ziel: Studierenden Einblicke ganz praktischer Art in die Produktion eines Magazins zu ermöglichen. Von der Texterstellung über die Gestaltung bis hin zum Druck. Das Ergebnis ist die erste Students Edition von MUTBOARD & VOGEL, 64 Seiten stark – erarbeitet in nur drei Tagen! Gedruckt wurde ebenfalls in Berlin und Exemplare lagen bei Programmpartnern der Berlin Design Week auf. Das Fazit: Es wird nicht die letzte Students Edition von MUTBOARD & VOGEL gewesen sein.

Sie sehen, Design ist eine spannende Reise, auf die wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit unserem Magazin gerne mitnehmen.

Ihre
Anna M. Del Medico

HOTSPOTS
Entdecken Sie die Welt der Gestaltung durch aktuelle Tipps aus allen Kontinenten.

DESIGN FÜR ALLE

Worte Michaela Amort Bilder Florian Yeh, Femke Reijerman, Gabriel .A. Maher, Manuel Kniepe, Samer Beyhum, Rora Blue

Michaela Amort stellt die GewinnerInnen eines hoch-aktuellen Preises vor – des #iphi2019, IphiGenia Gender Design Awards. Er wird im November zum dritten Mal im Museum für Angewandte Kunst Köln/MAKK für gender-sensibles Design vergeben.

GLASFLÜGEL UND ANDERE ZAUBERMATERIALIEN

Worte Susanne Karr

Die Beobachtung außergewöhnlicher Phänomene in der Natur steht am Beginn von Forschungen zur Biomimikry – einem Gebiet, das Design, Architektur, Technik, Biologie und Medizin miteinander verbindet.

ZURÜCK IN DIE DESIGN-ZUKUNFT
Das Label Restart Milano pflegt einen besonders behutsamen Umgang mit vertrauten Formen und Details.

LITTLE GREENE – BRODSWORTH EMPRESS
Das Originaldesign dieser außergewöhnlichen Tapete befindet sich noch immer an den Wänden von Brodsworth Hall, einem eleganten und stilecht restaurierten viktorianischen Herrenhaus im Süden von Yorkshire.

SOUND & VISION
Der Ton macht die Musik, aber erst das aufwändige Bühnenbild lässt daraus ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk entstehen. Ein kleiner Diskurs von Carlos Oberlerchner zur Geschichte des Stage-Designs.

PROJEKT THONET

Interview Uta Abendroth Bild Markus Hintzen (Porträt), Philipp Thonet

Uta Abendroth traf Philipp Thonet zum Interview. Der Ex-Designmanager des Traditionslabels und Fotograf aus Leidenschaft sprach über Verpflichtungen, Verän-derungen, Vergnügen und wie man eine 200 Jahre alte Marke im Markt hält.

MID-CENTURY FOREVER
Mit kaum einem Stil verbinden sich ähnlich positive Assoziationen wie mit dem amerikanischen Midcentury-Design. Was macht die bequeme Eleganz von Eames & Co. so unsterblich?

BLICKWINKEL
Ulrich Büttner über die schreckgeweiteten Augen des Homo faber, wenn es nachts mit Nachdruck an der Außentür klopft, die Klingeln nicht gehen und die Stadt ohne Strom zu sein scheint ….

SWEET HOME ROBOT
Anthropomorphe Roboter sind Elektroschrott von gestern? Nicht wirklich, fand Jürgen Hoffmann heraus. Der erstaunliche Erfolg des brandneuen Personal Robot „Temi“ erzählt eine ganz andere Geschichte.

INDIVIDUELL, VIELFÄLTIG, KREATIV: BERLIN
Lange sprachen alle bloß über die Clubs in Berlin. Dann über die Künstler. Doch längst hat sich in der deutschen Hauptstadt eine ebenso ambitionierte wie erfolgreiche Designszene etabliert. Uta Abendroth stellt sechs führende Köpfe und Teams vor.

MUTBOARD & VOGEL: DEBÜT IN BERLIN
An der design akademie berlin entstand – während der Berlin Design Week – innerhalb von drei Tagen eine Sonderausgabe des Designmagazins MUTBOARD & VOGEL. Rund zwanzig Studierende aus Deutschland, Polen, Litauen und Israel waren dabei.

DAS FLUGHAFEN-JUWEL
Die Erweiterung des Changi Singapur Airport erfüllt viele Erwartungen. Sie gilt bereits jetzt als Sehenswürdigkeit und ist zu einem beliebten öffentlichen Aufenthaltsort für die Bewohner von Singapur avanciert.

DIE SEELE DES DORFES

Worte Maik Novotny Bilder kooo architects/Keishin Horikoshi /SS

Das japanische Architektenbüro kooo Architects setzte in der chinesischen Provinz Jiangsu auf Poesie und Pragmatik, Bescheidenheit und Präzision, Liebe zur Natur und räumliche Raffinesse, japanische Handwerkskunst und chinesische Szenerie.

VOR DEM UMBRUCH
Die Automobilindustrie steht vor einem radikalen Wandel. Nicht den kaufbaren Statusobjekten gehört die Zukunft, sondern stimmigen Mobilitätsdienstleistungen.

DARLING, ICH BIN IM INDOOR-GARTEN

Worte Jürgen Hoffmann Bilder Stefan Randlkofer, Rotofarm

Der Megatrend Urban Farming beschert uns auch in der kalten, finsteren Jahreszeit intelligente Microgreen-Devices für den Innenraum. Ganz vorne dabei ist die Domestizierung der boomenden erdlosen Hydroponik.

KLARTEXT
Der französische Designer Ito Morabito über das Werden einer Marke.

WIR DANKEN UNSEREM PARTNER:

NEW DESIGN UNIVERSITY (NDU)

DEBÜT: PROFIS VON NW_PUBLISHING LAUNCHEN SPEZIALPROJEKT

An der design akademie berlin entstand innerhalb von drei Tagen eine Sonderausgabe des Designmagazins MUTBOARD & VOGEL. Studierende aus Deutschland, Polen, Litauen und Israel waren gemeinsam mit Art Direktor Max Niederschick am designen. Zudem wurde die „Students Edition“ vor Ort gedruckt und über regionale Partner vertrieben. Der passenden Rahmen dafür war die Berlin Design Week 2019.

Sportlich angesetzt war das Projekt allemal. Innerhalb von drei Tagen galt es 64 Magazinseiten einer Sonderausgabe von MUTBOARD & VOGEL zu gestalten und druckfertig zu liefern. Zwei Teams ergänzten sich dabei fließend: ein kleineres, zuständig für die redaktionelle Arbeit unter der Leitung von Sabine Wolfram und ein größeres, mit dem Aufgabenbereich Grafik und Illustration, gemeinsam mit Art Direktor Max Niederschick. Die Studierenden lernten in intensiven Praxistagen umfassend über gestalterische und technische Eigenheiten während einer Magazinproduktion. Der Großteil konnte sich erstmalig intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, andere ihre Kenntnisse vertiefen. Nach drei Tagen, zahlreichen wertvollen Feedbackrunden, verworfenen Entwürfen, konstruktiven Diskussionen und vor allem unterschiedlichsten Herangehensweisen, wurden die fertigen Daten an den Druckpartner in Berlin übermittelt. Drei weitere Tage später hielten alle eine ganz besondere Ausgabe von MUTBOARD & VOGEL in Händen: die erste „Students Editon“ des Magazins. „Das war auch für mich ein spannender Moment“, erklärt Chefredakteurin Anna M. Del Medico, die zur Präsentation nach Berlin gekommen war. „Wenn man wie ich seit Jahrzenten in der Medienbranche tätig ist, das Produzieren von Magazinen zum täglichen Geschäft gehört, weiß man wie viel Arbeit in so einem Projekt steckt. Mich begeistert und überzeugt das Ergebnis und das Engagement der Studierenden. Und gerade deshalb will ich nicht unerwähnt lassen, dass einige von ihnen persönlich dazu beigetragen haben, dass bei den Programmpartnern der Berlin Design Week Exemplare ‚ihrer‘ Ausgabe auflagen. Das war ein Job, der nicht mehr Teil des Workshops war …“

WARUM DIESES PROJEKT?

Fakt ist, der Austausch mit anderen Kreativschaffenden und die Vermittlung von Wissen ist enorm wichtig. Den Lesern und jungen Designern wird gezeigt, dass etwas Gedrucktes nach wie vor seine Vorzüge aufzuweisen hat. Print und Online in guter Kombination stellen einen absoluten Mehrwert dar. Gestalter müssen sich in mehreren Welten aufhalten – es gibt kein Schwarz (Print) und Weiß (just online). Die Schattierungen in Grau machen den wirklichen Nutzen und Spaß für alle Seiten aus!

MEHRWERT FÜR WIRTSCHAFT UND AUSBILDUNG

Das Team von MUTBOARD & VOGEL wird jedes Jahr zumindest eine Sonderausgabe in Angriff nehmen. „Wir zeigen, dass gerade mit einem Special-Interest-Magazin auf hohem Niveau und mit geringer Auflage, geniale Aktionen mit Veranstaltern und anderen Wirtschaftspartnern gesetzt werden können“, meint Herausgeberin Barbara Niederschick. Sinn und Zweck der Sonderausgaben ist es, interessante Themen und Schwerpunkte anders in Szene zu setzen und die dazu gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Relevanz mit den Partnern herauszustreichen. Es wird dabei ein stimmiges Gesamtkonzept designt und damit Gewichtung und Raum für Themenschwerpunkte und Aktionen geschaffen, welche in den laufenden Ausgaben keinen Platz finden. Damit jeder Besucher und jeder Wirtschaftspartner einen optimalen Nutzen und ein erinnerbares Erlebnis generiert. Das Team von MUTBOARD & VOGEL wird jedes Jahr zumindest eine Sonderausgabe in Angriff nehmen. „Wir zeigen, dass gerade mit einem Special-Interest-Magazin auf hohem Niveau und mit geringer Auflage, geniale Aktionen mit Veranstaltern und anderen Wirtschaftspartnern gesetzt werden können.“ meint Herausgeberin Barbara Niederschick.

Sinn und Zweck der Sonderausgaben ist es, interessante Themen und Schwerpunkte anders in Szene zu setzen und die dazu gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Relevanz mit den Partnern herauszustreichen. Es wird dabei ein ein stimmiges Gesamtkonzept designt und damit Gewichtung und Raum für Themenschwerpunkte und Aktionen geschaffen, welche in den laufenden Ausgaben keinen Platz finden. Hinzu kommt: Bei den Präsentationen der laufenden Ausgaben werden eigene Konzepte erstellt, damit jeder Besucher und jeder Wirtschaftspartner einen optimalen Nutzen und ein erinnerbares Erlebnis generiert.

Cover der Sonderausgabe zur rechtefreien Verwendung

Alle Fotos zur rechte- und honorarfreien Verwendung. Credit: nw_PUBLISHING

BE-SONDERAUSGABE #BNDNWK2019 STUDENTS EDITION

Warum es aus Berlin viel zu erzählen gibt und was hinter der Sonderausgabe von MUTBOARD & VOGEL steckt. Augmented Reality-Erlebnisse sind narürlich wieder dabei. Jetzt mit der nwP virtual-APP entdecken. Achten Sie auf das App-Zeichen!

LESENSWERT! Mit diesen Inhalten:

AUSGESPROCHEN von Barbara, Max und Sabine

LIEBE LESERINNEN UND LESER!
Oh Berlin, Berlin, Berlin, du bist aller Städte Queen! Davon war schon einst Nina Hagen überzeugt, die deutsche „Godmother of Punk“. Es gibt ein paar Analogien dazu, was Punk und MUTBOARD & VOGEL gemeinsam haben. Unser Missing Link dazu ist sicher Artdirektor Max Niederschick.

Er hatte einerseits die großartige Idee, im Rahmen der Berlin Design Week (BNDNWK) einen Schwerpunkt zu setzen und in drei Tagen die Sonderausgabe BNDNWK2019 Student Edition von MUTBOARD & VOGEL zu produzieren. Als Team waren wir schnell davon überzeugt und das Berlinfieber war entfacht. Andererseits ist Max seit jungen Jahren ein bekennender Punk – eine Lebenseinstellung, die nicht der Norm entspricht. Er gestaltet jedenfalls die besten Designs und verleiht MUTBOARD & VOGEL sein einzigartiges Aussehen.

Ja, wir lieben außergewöhnliche Projekte! An dieser Stelle schreibt normalerweise unsere Chefredakteurin Anna M. Del Medico das Editorial. Sie war von Anfang an bei unserem Projekt MUTBOARD & VOGEL dabei. Derzeit arbeitet Anna in Österreich an der vierten Ausgabe. Denn die kreative Kraft treibt uns an. Genau aus diesem Enthusiasmus ist MUTBOARD & VOGEL entstanden. Wir sehen etwas, von dem wir überzeugt sind: Das geht noch um Klassen besser! Eine ganze Menge Idealismus ist ohnehin dabei. Was uns ständig begegnet, ist viel Theorie, die verbreitet wird. Jeder gibt seinen Senf dazu – bei ohnehin allem. Was aus unserer Sicht fehlt, ist der Erfahrungsaustausch sowie die Vermittlung von Wissen in Kombination mit der praktischen Umsetzung. Genau darauf bauten wir in unserem Workshop mit den Studierenden der design akademie berlin. Wir durchlebten mit künftigen Kreativschaffenden die Realität einer echten Produktion, inklusive Blood, Sweat and Tears … Was daraus geworden ist, halten Sie in Ihren Händen. Vor allem mehr dazu in den Innenseiten unseres Designmagazins.

Dabei war es gar nicht so einfach, den Plan umzusetzen. Viele Kontakte sowie Fäden mussten geknüpft, getimt und abgewickelt werden. Fest steht: Wir nehmen Herausforderungen ohnehin an, um sie zu lösen. Neben dem gesamten Projekt ging es natürlich auch um die Finanzierung. Für uns als kleinen Verlag ein Risiko. Erst viel später kam die Idee, eine Crowdfunding-Kampagne aufzusetzen, um zumindest die Grundkosten der Produktion abzufedern. Diese Sonderausgabe von MUTBOARD & VOGEL, direkt in Berlin hergestellt, bietet eine große Vielfalt an Themen, die den Designbegriff umfassend darstellen. Es gibt viel zu erzählen – über innovatives Design, über Newcomer, über alte Hasen und junges Gemüse sowie eine Stadt im Designfieber.
Ihre
Barbara Niederschick, Herausgeberin Max Niederschick, Artdirector
Sabine Wolfram, Redaktion

HOTSPOTS
Zu entdecken: wichtige Orte für Kreative. Empfehlungen und Geheimtipps von Studierenden aus Berlin.

BERLIN DESIGN WEEK 2019

Layout Polina Trofimova

Am 10. Oktober 2019 startete die zweite Edition der BERLIN DESIGN WEEK. Diesjähriges Thema: INFLUENCED 100. Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums reflektierten zahlreiche
Designfelder und Institutionen die Aktualität von Design als Vehikel gesellschaftlicher
Veränderung und Transformation.

#BNDNWK PROGRAMMPARTNER

Woodsup Layout Xinyan Song Bilder beigestellt / Archimedes Worte Christina Rühlmann, Judith Spickermann Bild Archimedes Exhibitions Layout Pierre Roggenbuck

René Hörold, ein Tischler aus Berlin, hat eine schöne und formstabile Regallösung entwickelt. Er nennt sie „Starshelf“. Die Kreativagentur Archimedes füllt Räume mit Ideen und setzt diese in Szene – unterhaltsam und verständlich, damit sie noch lange in Erinnerung bleiben.

WORKSHOP: 3 TAGE + 64 SEITEN = 1 MAGAZIN

Worte Julia Duwe Bilder Janet Böll Illustration Karolina Gulshani Layout Labiba Merachli

Rund zwanzig Studierende gestalten gemeinsam mit Artdirektor Max und Texterin Sabine ein Special von MUTBOARD & VOGEL für die Berlin Design Week 2019. Eine Crew aus alten Hasen und angehenden Designern bringt in kurzer Zeit ein Be-Sonderasugabe heraus. Fazit: Inspiration für alle, lebendiges Teamwork und eine legendäre Zeit miteinander.

DESIGNBUSINESS
Das Spannungsfeld zwischen Leistung und Nutzen im Designbusiness untersucht Joachim Kobuss in seinem Beitrag. Für ihn drängen sich wesentliche Fragen auf.

BERLIN DESIGN AKADEMIE
Die private Hochschule in Berlin-Kreuzberg bietet ein Studium im Bereich Marketing, Werbung, Kommunikation und Web Development an.

#BNDNWK PROGRAMMPARTNER
Das Sprungbrett für junge Designer im Bereich Produkt- und Industriedesign ist die erste Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin, German Design Graduates. Die Designs der Zementfliesenkollektion von Neuwerth & Boldig sind zeitgenössisch, modern und schnörkellos. Scheinbar für die Ewigkeit gegossen. Concrete Letters verbinden Graffiti und Beton zu Tischen sowie Hockern und zeigen sich in allen Buchstaben.

FUTURIUM
Das neue Haus der Zukünfte in Berlin. Seit Kurzem eröffnet, übertrifft es schon jetzt alle Erwartungen.

FELDER AM DACH
Das Unternehmen Dachfarm verwendet Dächer für die landwirtschaftliche Nutzung von freien Flächen. Das Konzept geht mehr als auf.

#BNDNWK PROGRAMMPARTNER
Die junge Designerin Ana Sofia Fortunat Coppel entwickelte ihr Label Manao & Co mit schlichter Ästhetik und makelloser Funktionalität aus nachhaltiger Produktion. Mission Minimalism! Diesen Beweis tritt das Taschenlabel miukh an.

DIE KULTIVIERTE NAIVITÄT DES DESIGNERS NUTZEN

Interview Sabine Wolfram Bild Mischa Erben Layout Polina Trofimova

Unternehmen haben verstanden, dass alte Geschäftsmodelle wenig zukunftsfähig sind. Bahnbrechende Innovationen sind angesagt. Aber woher sollen die taufrischen Einfälle
kommen? Design-Thinking ist ein Ansatz, der dabei helfen kann. Der Vorteil der Methode: neue Ideen finden sowie diffizile Probleme und Aufgabenstellungen unserer Zeit einfacher oder überhaupt zu lösen. Warum die Denkweise der Gestalter dabei unterstützen kann …

BIKINI BERLIN
Ein urbaner Hotspot inmitten von Berlin City West verbindet die Lebensbereiche Arbeiten, Erholen, Übernachten und Unterhalten mit unkonventionellen Einkaufserlebnissen.

ANALOG IST DAS NEUE BIO

Bild analog

Die Hinwendung zur Entschleunigung, zum sozialen Miteinander jenseits sozialer Netzwerke, zum sinnlichen Erleben ist längst mehr als ein Trend. Analalog, ist der neue kreative Raum, bestückt mit schönen Dingen, die man anfassen kann. Hier spürt der Besucher die Magie des Analogen und kann sie wiederentdecken

#BNDNWK PROGRAMMPARTNER
Die Pop-up-Ausstellung Schnittstellen zeigt eine Auswahl herausragender studentischer Arbeiten, die sich auf vielfältige Weise mit diesen Themen auseinandersetzen. Markilux stellt Markisen her – moderne Lifestyleprodukte mit höchstem Komfort. Schattenspender als Schmuckstück auf jeder Terrasse.

EINE DIVA IN SZENE SETZEN
Der älteste Hersteller von hochwertigen, holzfreien Buchpapieren ist das österreichische Unternehmen Salzer Papier. Edle Naturpapiere für hochwertige Printprojekte.


WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN:

Salzer Papier

Rucksaldruck

BNDNWK2019