AUTONOMES FAHREN ODER – DER ALBTRAUM DES MACHOS

Worte Ulrich Büttner Bild 123rf.com/alphaspirit

In der Diskussion um die Zukunft des Autofahrens wird gern übersehen, dass zumal das sportliche Fahren am wenigsten damit zu tun hat, um von A nach B zu gelangen. 

Zwar lernen wir zuerst das Laufen, doch so ein laut polterndes Gefährt auf vier harten Plastikrädern gibt es dann schon zum dritten Geburtstag. Und wenn man es nicht besser wüsste, hielte man alle Dreijährigen auf so einem „Auto“ für grob bewegungsgestört. Darauf kommt es aber nicht an. Wichtig sind allein die Begriffe „Auto“ und „Lenkrad“ und „fahren“ bzw. „schneller fahren“. Diese heilige Dreifaltigkeit der unbelebten Welt prägt sich sogleich nach den zentralen Begriffen der belebten Welt, also nach Mama, Papa, Oma und Wauwau, ein. Und was man zuerst lernt, vergisst man nur schwer; es ist eine sichere Basis fürs ganze Leben.

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Artikel aus MUTBOARD & VOGEL Ausgabe Drei, Seite 71
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