WERTE IM DESIGN

Wie können Wertschätzung und Wertschöpfung Designrelevante bereiche nützlich verbinden?
Worte Joachim Kobuss Bild Helen Nicolai

Designen ist die älteste Kulturtechnik des Menschen. Sie hat sich lange vor dem Sprechen, Schreiben und Lesen entwickelt. So gesehen ist jeder Mensch ein Designer. Der Unterschied zur Profession liegt lediglich in den handwerklichen Fertigkeiten und (heute) in der akademischen Kompetenz des Designberufs. Es gibt also nichtberufliche und berufliche Designer. Berufliche Designer erbringen professionell designbezogene Dienst-/Werkleistungen und schaffen damit überhaupt erst die Voraussetzungen für Wertschöpfung.

Alle diejenigen, die Designleistungen und deren Ergebnisse professionell nutzen, wissen das und können dies auch wertschätzen. So gesehen erscheint die eingangs gestellte Frage fast rhetorisch. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, da die Frage nach der Wertschätzung und der damit zusammenhängenden Wertschöpfung oft unzureichend und unscharf beantwortet wird. Dies gilt sowohl für Auftraggeber / Nutzer als auch für berufliche Designer. Beide Seiten stehen immer wieder vor ähnlichen Fragestellungen: Warum soll ich für eine Designleistung mehr bezahlen, wenn ich diese günstig(er) bekommen kann? Warum soll ich für meine Designleistung weniger verlangen, wenn ich für diese mehr bekommen kann? Die (ökonomische) Antwort auf beide Fragen ist dieselbe: Wenn etwas sehr günstig ist, ist etwas anderes dafür sehr teuer! Dazu später mehr.

Lust auf mehr? Den gesamten Artikel finden Sie in MUTBOARD & VOGEL Ausgabe Sechs. Weiterlesen …
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